VfB

Romero – ein Nichtwechsel mit positiven und negativen Aspekten

Dann hat es also Stand heute (12. Dezember) mit dem Wechsel von Maxi Romero zum VfB Stuttgart nicht geklappt. Aber da es gerade bei solchen Transfers gerne mal ein Hin und Her gibt, kann es schon noch sein, dass es ein Happy End gibt, Romero zum VfB wechselt und seit Kindheitstagen in weiß-roter Bettwäsche geschlafen hat. Oder eben auch nicht. Wir werden es erleben.

Warum der Wechsel nicht geklappt hat scheint wohl eine Frage der Ablöse zu sein. Wenn das alles so richtig ist, was man in den Medien liest, drehte es sich um 2 Mio Euro und das ist doch für den VfB einfach noch eine Summe, die man auch haben muss.

10 Mio Euro war die Ablöse wohl, die der VfB Stuttgart geboten hat. Das ist in Zeiten Ablösen in dreistelliger Millionenhöhe eher eine kleine Summe, aber sind wir mal ehrlich, für einen Verein wie den VfB Stuttgart ist es eine große Summe. Es wäre die bisher höchste Ablösesumme gewesen, die die Weiß-Roten jemals auf den Tisch gelegt hätten. So bleibt es bei dem Versuch. Positiv betrachtet: Reschke und der VfB haben sich eine Schmerzgrenze gesetzt und diese nicht überschritten. Man lies sich am Ende den Preis nicht höher treiben, trotz vielleicht noch vorhandener Ausgliederungsmillionen. Die Jungs mit dem Brustring brauchen Verstärkung in der Offensive, das haben die letzten Wochen gezeigt, vielleicht wäre er der richtige Mann gewesen. 10 oder gar 12 Millionen sind für einen 18 Jährigen aber eben auch eine ordentliche Hausnummer – für allem für einen Verein wie uns. Was, wenn er nicht zündet, was wenn es nicht mit ihm klappen würde. Es wäre viel viel Geld den Bach runter. So gesehen ist es positiv zu sehen, dass das Risiko nicht komplett ausgereizt wurde mit einer vielleicht zu hohen Ablösesumme. Hypothetisch. Ich weiß.

Man hat viel gelesen „so sind die Summen heute halt“ oder „das müsse man halt heute zahlen“. Vielleicht wünsche ich mir insgeheim immer noch, dass mein VfB diesen Weg nicht mitgeht und das Ablösesummen hochschrauben Spiel nicht mitmacht. Und vielleicht eben einen anderen Weg findet um bestehen zu können. Vielleicht bin ich da immer noch etwas zu viel Fußballromantiker. Aber Hoffnung habe ich, dass man nicht alles mitmacht, nicht jede Summe zahlt – auch wenn ich mir sicher bin, dass man sich Romero auch für 12 Mio hätte leisten können. Es gab ja einen satten Gewinn zu vermelden und auch von der Daimlerkohle sollte noch etwas da sein.

Und es gibt auch negative Seiten. Thema Risiko, Thema Außendarstellung von Reschke. Kurz nach dem Scheitern des Wechsels gab Michael Reschke mal wieder ein Interview. Er hätte es mal wieder lassen sollen. Es war zu lesen, dass man so einen Transfer nur mit noch mehr Investoren hätte stemmen können. Baut da schon einer vor, bzw. betreibt hier einer schon Werbung um den Fans den nächsten Investor schmackhaft zu machen? Mitte 2018 soll der nächste Investor präsentiert werden. Die von Dietrich in den Raum geworfene Idee mit den Fonds kam nicht so gut an. Und wie kann man da nicht besser schön Wetter machen, als etwas Druck aufzubauen in die Richtung „wir brauchen das Geld, sonst klappen solche Transfers nicht“ – und vielleicht lässt sich damit das Fanvolk eben besser auch zu positiv zu einem Fond als Investor stimmen. Reine Vermutung und Spekulation meinerseits – aber es würde Dietrich ganz gut ins Konzept passen.

Was mich dann auch noch stört. Reschke sagt im gleichen Interview, dass Romero in 2-3 Jahren 30 Mio wert sein würde. Wenn, also wenn er wirklich so überzeugt von ihm ist, dann hätte man doch über den Ablösemaximum-Schatten springen können – Thema Risiko (siehe oben) – und das doch mal versuchen. Es wäre eine Investition, die sich sehr schnell, sehr ausgezahlt hätte. Genauso hypothetisch. Nur Reschke hörte sich so überzeugt von ihm an.

Vermutlich muss sich Reschke, der Perlentaucher, auch noch daran gewöhnen, dass ihm zum tauchen nicht das Equipment zur Verfügung steht, wie noch bei Bayern und Bayer. Beim VfB machen 2 Mio vielleicht eben noch mehr aus wie bei den Bayern. Mit mehr Geld kannst du halt einfach vielleicht doch noch die Perlen mehr davon überzeugen aus ihrer Muschel rauszukommen.

Gefordert ist er jetzt aber auf jeden Fall in der Winterpause die Offensive, wie auch von ihm angekündigt, zu verstärken. Perle oder Rampe wird die Frage sein.

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VfB

Es ist kompliziert – Szenen einer Ehe

Meine Beziehung zum VfB gerade als einfach zu bezeichnen wäre eine Untertreibung. Es ist kompliziert und es wird immer komplizierter. Das genaue Ende kann ich noch nicht absehen.  Wir sprechen aber gerade nicht vom sportlichen, sondern von dem was und vor allem wie es im Verein passiert. Wohin die Reise geht, das weiß ich selber noch nicht. Also für mich. Ob ich wie ein geschätzter Twitteruser dem VfB und dem Profifußball den Rücken kehre. Diese ganze Entwicklung trägt einen Namen: Wolfgang Dietrich.

Alle #aoMV-Ja-Stimmer-und-Hurra-Rufer mögen hier abbrechen mit lesen. Ich brauch auch kein „Mimimi, heul nicht rum, 85% (oder wie viele es waren) – akzeptiert es doch endlich“.

Es sind so viele kleine Dinge, die sich zu einem großen Berg aufbauen. Da werden natürlich tolle Zahlen genannt. Jeden Monat 1.000 neue Mitglieder. Wobei ich mich ja immer frage, wieso man noch Mitglied sein sollte, aber der VfB hat mir ja die Antwort geliefert. Vorverkaufsrecht für das Topspiel gegen die Bayern. Die Mitgliedschaft ist eigentlich sowas wie Amazon Prime, man bezahlt seine 47 Euro und kann dann vor den anderen normalen Fans sein Ticket kaufen oder versuchen zu kaufen. Bei den angepeilten 100.000 Mitgliedern wird das dann zwar auch irgendwann eine reine Lotterie, aber egal. Es scheint zu ziehen – Glückwunsch zu den 57.000 Mitgliedern. Ich gehöre ab Ende des Jahres nicht mehr dazu. Für mich war Mitglied sein mal etwas anderes.

Was geht mich mein saudumms Gschwätz von gestern an, sagt man bei uns Schwaben. Gilt für Dietrich, gilt für den VfB. Die im Erklärbärvideo angekündigten regionalen Partner müssen neuerdings gar nicht mehr so regional sein. Ach und wieso auch überhaupt Partner, könnten doch auch irgendwelche Fonds oder Investoren oder was auch immer sein – Hauptsache irgendeiner kauft mal die Anteile. Ja klar, er muss zum VfB passen, irgendwas mit Zielen sollte auch passen. Wie das bei einem Fond funktionieren soll, ich bin gespannt. Es sind diese Wortbrüche oder „Fehler in der Kommunikation“, die in letzer Zeit gerne mal auftreten. Vertrauen – ach wieso, jetzt nachdem wir die AG haben,  kann man ja am Wasen fast machen was man will. Statt 3 Jahren Vertrag für Reschke sind es 4 Jahre. Das ist kein Untergang, aber ein weiteres kleines Puzzleteil, das sich so prima zusammenfügt zu dem wie sich der VfB gegenüber seinen Fans und Mitgliedern verhält. Mit der Wahrheit oder einer Kommunikation auf Augenhöhe hat man es einfach nicht mehr so.

Wieso auch Kommunikation selbst machen, dafür hat man doch so dankbare Vasallen wie von der Stuttgarter Presse oder sogar vom SWR. Die haben alles das Prädikat „unabhängig“ schon lange abgelegt und schreiben fleißig für den Sonnenkönig von der Mercedesstraße einen schicken Artikel nach dem nächsten. Was für tolle Arbeit der Präsident doch in seinem ersten Jahr vollbracht hat. Einen schönen Artikel dazu findet ihr bei Chris Prech. Für mich war Journalismus mal irgendwas, wo man auch mal nachhakt, mal recherchiert, aber Wolle scheint den Laden, allen voran sein Kumpel Barner gut im Griff zu haben, dass da ein Gefälligkeitsartikel nach dem nächsten kommt. Kritische Stimmen oder Artikel findet man nur auf diversen Blogs. Leider.

Und wenn man mal kommuniziert oder was durchdringt, wie die Auflösung der Zweiten, dann wird schnell hinterher geschoben, dass man das noch nicht entschieden hat. Der neue Plan für den Unterbau wird im Januar 2018 bekanntgegeben. Natürlich nach der Mitgliederversammlung. Blöd wären sie ja, wenn sie das davor oder sogar dort präsentieren würden. Könnte ja für Diskussionen sorgen, das möchte doch keiner. Generell, über die Zweite sollte man diskutieren. Keine Frage. So wie diese in den letzten Jahren aufgestellt war, so macht es mit Sicherheit keinen Sinn mehr. Und ja, ich bin der Überzeugung, dass ein guter Kicker nicht den Umweg braucht, der ist mit 18 oder 19 entweder soweit, dass er in der Bundesliga kickt oder eben nicht. Ausnahmen gibt es immer, aber für die musst du keine Zweite haben. Was halt wieder nicht passt, da sind wir wieder bei der Kommunikation, dass man ja eigentlich das Ding „jung und wild“ wieder aufpolieren möchte und im Umkehrschluss dann die Zweite überlegt zu streichen. Schöner Nebeneffekt, wenn die Bundesligisten auf die Zweiten verzichten – ein ganz großer Gewinn für die Mannschaften in der 3. Liga oder in den Regionalligen. Das nur am Rande.

Findet ihr alles nicht so schlimm was ich geschrieben habe? Ist doch alles super? Euer gutes Recht und vollkommen in Ordnung. Für mich entfernt sich „mein“ Verein immer mehr von mir oder ich von ihm. Vielleicht brauchen wir zwei mal ne Pause voneinander. Vielleicht leben wir aber auch bald getrennt. Ihr werdet es erfahren.

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Allgemein, VfB

Rolle rückwärts

Was war das eigentlich für eine schöne Sommerpause. Unser VfB war aufgestiegen, es gab sogar so etwas wie eine zarte Pflanze der Euphorie in und um den VfB Stuttgart. Nicht immer war die erste Saison in der 2. Bundesliga seit 40 Jahren spielerisch grandios, aber am Ende zählte der Aufstieg, es gab viele Siege zu bejubeln und man hatte das Gefühl, dass mit Hannes Wolf und Jan Schindelmeiser da zwei Herren ihren Job mit Herzblut und vor allem auch sinnvoll erledigten. Sympathieträger Wolf, der bei Fans und Presse gut ankommt und Jan Schindelmeiser der einige interessante Spieler zum VfB lotste und bei dem man das Gefühl hatte, dass da mal wieder einer ist, der einen Plan verfolgt. Die #aoMV möchte ich an dieser Stelle ausklammern, aber selbst diese konnte einer doch überwiegend positiven Stimmung keinen Abbruch tun.

Die Transfers kamen langsam ins Rollen, die ersten Spieler kamen zum VfB und es waren wieder junge – hoffentlich entwicklungsfähige – Spieler. Kein schlechtes Vorgehen, an die dicken Fische kommst du als VfB zur Zeit eh nicht dran. Es wurden, zugegeben noch nicht alle Positionen besetzt, vor allem blieb die Abwehr weiterhin das Sorgenkind des VfB – wie schon die Jahre zuvor, wie schon unter Bobic und Dutt. Und natürlich ist und war unter Schindelmeiser nicht alles eitel Sonnenschein. Das Nichtbesetzen der kritischen Positionen sei hier genannt. Ein Dorn im Auge waren mir aber auch die (gefühlt) vielen Leihen und wie jeder andere Sportdirektor hatte auch Shindy so seinen Leichen im Keller. Julian Green ist zum Beispiel so ein Kandidat, der irgendwie so gar nicht gezündet hat und sein Glück nun in Fürth versucht. Auch Onguéné  ist hier zu nennen, immerhin für 2,5 Mio gekommen und nun mit KO in Salzburg nach einer Liga sucht, die seinem Tempo gewachsen ist. Ob und wie der Kader bzw. das schindelmeisersche Konzept funktioniert hätte, wir hätten es frühestens in einem bis zwei Jahren gesehen.

Die ruhige Sommerpause war dann mit zwei Wochen vor Ende der Vorbereitung zu Ende, mit der Entlassung von Jan Schindelmeiser. Zeitpunkt überraschend. Entlassung überraschend. Alles überraschend. Außer dem Gefälligkeitsartikel von Barner gab es keinerlei Signale, dass Schnindelmeiser auf der Abschussliste stand.  Auch mit einem gewissen Abstand, für die Entlassung gibt es meiner Meinung nach primär einen Grund: Wolfgang Dietrich. Warum? Dietrich konnte und wollte keinen anderen starken Mann neben sich dulden und das war der Hauptgrund für die Entlassung. Alle sonst genannten Gründe sind weder stichhaltig noch irgendwie nachvollziehbar. Zu langsame Verlängerung bei Wolf, den – tataaa – Schindelmeiser holte? Zu wenig Erfolg/Bewegung bei den Junioren? In einem Jahr reparieren was über zig Jahre zerstört wurde – bitte? Die Transfers waren es ja doch nicht oder doch – dazu gibt es auch keine einheitlichen Aussagen von der Mercedesstraße. Unbeliebt, hm, waren aber doch fast alle beim Ausstand dabei. Nein, ich bin überzeugt, der Sonnenkönig duldete niemand neben sich. Ein Präsident, der vor der offiziellen News auf der Homepage des VfB über Neuverpflichtungen berichtet. Natürlich mit ihm auf dem Bild und dem neuen Spieler – der drängt sich einfach zu stark in den Vordergrund, nimmt sich wichtiger, als ein Präsident sich nehmen sollte.

Und danach? Badstuber, der ein tolles Heimdebüt ablieferte war noch eine Schindelmeiser Verpflichtung. Ascacibar war dem VfB Scouting schon lange bekannt, sprich auf der Liste. Für Aogo brauch ich weder Netzwerk, noch überhaupt nen Sportdirektor um den zu holen, gleiches gilt für Beck. Zugegeben, die Transferphase war für Reschke jetzt nicht sehr lang – immerhin aber noch vier Wochen, aber es ist jetzt nicht so, dass man da den Hut ziehen muss vor irgendeinem Transfer. Es ist da nichts dabei oder passiert, was eine Entlassung von Schindelmeiser gerechtfertigt hätte, nach dem Motto „das hätte der Jan nicht geschafft“. Man möge Vergleiche mit Schindelmeiser vor einem Jahr ziehen, der in gut zwei Wochen mehr Transferzeit u.a. Pavard und Mané aus dem Hut zauberte und noch einige Altlasten von Dutt entsorgen konnte. Nochmal: bei Schindelmeiser gab es auch Schatten, keine Frage. Ich bleibe aber dabei, dass die Entlassung und vor allem der Zeitpunkt der Entlassung mehr als ungeschickt waren.

Bei Reschke wird ja immer sein Netzwerk hervorgehoben. Ich frage mich halt, was dir ein Netzwerk bringt, wenn du davor für Bayer Leverkusen oder Bayern München Verpflichtungen getätigt hast? Da hast du vielleicht ganz andere Kontakte, weil du mit ganz anderen Summen hantierst, wie Reschke es jetzt beim VfB tun muss.

Erstaunlich ist nebenbei bemerkt auch, dass seit der Entlassung von Schindelmeiser wieder viel viel mehr Namen durch die Presse geisterten wie zuvor. Die Maulwürfe scheinen wieder an der Mercedesstraße graben zu dürfen.

Vorbei die Ruhe, vorbei für mich auch gefühlt der Plan, das Konzept welches verfolgt wurde. Mit Beck und Aogo bewegen wir uns bei den Transfers aber wieder zurück in Bobic und Dutt Zeiten. Die Jungs mögen uns aktuell weiterhelfen, sind auch keine schlechten, aber der zuvor verfolge Ansatz hatte mir deutlich besser gefallen. Ich hoffe (noch), dass es keine komplette Rolle rückwärts ist.

Mit jedem Tag Dietrich als Präsident schwindet die Hoffnung allerdings.

 

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VfB

Unwürdig

(vorab, dieser Blogbeitrag kann noch emotionale Spuren von gestern enthalten)

Die aoMV ist vorbei, die Fußballabteilung des VfB Stuttgart 1893 e.V. wird ausgegliedert. Es kam wie es dann doch mittlerweile zu erwarten war. Der VfB hat das was er wollte, es wurde abgestimmt, die Mehrheit hat entschieden.

Und trotzdem, es war ein unwürdiger Abend, ein unwürdiger Rahmen für eine so wichtige außerordentliche Mitgliederversammlung. Und dazu hat der VfB sehr viel beigetragen in den letzten Wochen. Die durch die Kampagne getragene Stimmung, dass alle die „dagegen“ sind, sich gegen den Erfolg stellen, diese Kampagne ist vollumfänglich aufgegangen.

Es war schön, dass so viele Personen da waren, auch wenn gute 3.000 Leute sich wohl nur direkt das Trikot, Essen und Trinken geholt haben. Von über 12.000 abstimmungsberechtigten Mitgliedern waren für DIE Abstimmung noch knapp über 9.000 da bzw. haben abgestimmt.

Im Vorfeld hatte der VfB ja großspurig angekündigt, dass das ja nicht so lange dauern würde. Da stellt man sich als Teilnehmer einer so wichtigen Veranstaltung natürlich auch drauf ein, das ist auch in Ordnung.

Begonnen hat das ganze mit einer an Peinlichkeit nicht zu überbietenden Feiershow der Mannschaft. Warum peinlich? Wir sollten eine der wichtigsten Entscheidungen in der Vereinsgeschichte abstimmen. Und dann fährt Laser ein Einpeitschprogramm mit VfB Fangesängen, mit Feieren von Trainer, Mannschaft und Schindelmeiser auf. Nur noch einmal zur Information, es war keine zweite Meisterfeier, es war eine außerordentliche Mitgliederversammlung. Peinlich, unwürdig. Andere Worte fallen mir dafür nicht mehr ein.

Unregelmäßigkeiten in der Untertürkheimer Kurve bei den Abstimmungsgeräten – und ja lieber VfB, die gab es, bei etlichen Leuten hat nie das grüne Licht bei der ersten Abstimmung geleuchtet – wurden mit „das passt alles“ von der Bühne abgebügelt. Ein starkes Stück, wenn Leute in der Kurve waren, die genau das Gegenteil erlebt haben. Ein Service-Mitarbeiter meinte „da muss kein grünes Licht leuchten“, einer meinte „da muss unbedingt ein grünes Licht leuchten“. Ja, so schafft man Vertrauen in die Technik.

Über die Inhalte „oberes Tabellendrittel“ usw. in der Rede von Dietrich, auf die möchte ich gar nicht mehr eingehen. Es war das, was man natürlich gerne hört und was gut ankommt. Wer Erfolg nur lange genug propagiert, dem glauben das viele dann auch irgendwann.

Die Stimmung war dann auch schon so aufgeheizt, dass der erste Redner in der Aussprache, der sich erdreistete gegen die Ausgliederung zu sein, gnadenlos ausgepfiffen wurde. Zum Glück griff hier der VfB ein und ermöglichte allen Rednern ihre Redezeit zu erfüllen. Just in dem Moment, als Herr Dietrich dann schon ganz langsam etwas unruhig wurde kam zufällig ein Antrag über die Beendigung der Redebeiträge. Boris Bücheler, der als nächster Redner dran war, hat via Twitter geschrieben, dass die Haupttribüne vor Freude wie bei einem Tor aufgesprungen ist. Also, wie schon auf der letzten MV ein Abbruch der Redebeiträge. Klar, es wurde ja schon langsam spät, das Trikot war geholt, das kostenlose Bier getrunken und die kostenlose Rote gegessen – da muss man auch langsam mal heim. Wie schon bei der letzten MV fehlt mir das völlige Verständnis, warum man zu einer MV kommt um dann diese Beiträge abzuwürgen. Mein Verständnis von so einer Veranstaltung ist es einfach nicht. Auch nicht mein Verständnis von Demokratie, auch wenn es die Satzung zulässt, das eben so zu beendigen. Bleibt einfach zu Hause, wenn ihr kein Bock drauf habt, das auch mal über ein paar Stunden zu ertragen.

Natürlich ging der VfB nicht wirklich auf Fragen, z.B. von Magnus Missel ein, dieser wurde von Dietrich eigentlich nur schlecht geredet. Kein Bezug auf Inhalt, kein Bezug auf die Fragen. Ja, so geht man mit Kritik um, wenn man halt ein dünnes Fell hat, wie der Präsident des VfB Stuttgart.

Der VfB hat nun, das was er wollte und dazu eine verdammt hohe Verpflichtung und Verantwortung. Macht was draus.

Aber seid euch sicher, ich schau euch weiterhin auf die Finger – ganz ganz genau.

 

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VfB

1893 Wörter zur Ausgliederung.

Noch ein Artikel zur #aoMV, nochmal einer der meint er hat die Weisheit mit den berühmten Löffeln gegessen? Teil eins der Frage kann ich mit ja beantworten, Teil zwei kann ich mit nein beantworten. Natürlich habe ich auch nicht die Antwort auf alle Fragen, die die mögliche Ausgliederung des VfB Stuttgart betreffen und natürlich habe ich auch nicht die Patentlösung wie man es genau richtig macht, damit auch alle beim VfB zufrieden sind. Aber sind wir ehrlich die Lösung gibt es so oder so nicht.

Nach dem Aufstieg ist vor der #aoMV. Kaum hat der VfB das erste Großereignis in der Saison 2016/2017 hinter sich gebracht, steht schon das nächste – richtungsweisende – „Spiel“ an. Die vom VfB Stuttgart vorangetriebene außerordentliche Mitgliederversammlung, an der am Ende – aus Sicht des VfB – nur die Ausgliederung stehen kann und soll.

Es gab in den letzten Wochen viel böses Blut, was dieses Thema betrifft. Nicht nur zwischen VfB und Fans, sondern auch vor allem zwischen den Fans. Das ist ein sehr unschöner Nebeneffekt der ganzen Kampagne und meiner Meinung hat der VfB dazu auch einen sehr großen Teil beigetragen. Aktuell gibt es eigentlich nur zwei Gruppen „dafür“ oder „dagegen“. Wer aktuell nicht dafür ist wird gerne als „Erfolgsverweigerer“ bezeichnet, nicht vom Verein natürlich, aber vor allem von den anderen Fans, die nicht verstehen können, wie und warum man sich überhaupt gegen diese Summe von Daimler wehren kann. Die nicht verstehen können, dass man nicht jubelnd mit „ja“ stimmt, weil es wird ja danach alles besser.

Das wir diesen Zustand haben, ja dafür hat der VfB sehr viel getan. Aus Marketing-Sicht kann man sagen, der VfB bzw. die Agentur, die die Ausgliederungs-Kampagne betreibt, macht sehr sehr gute Arbeit. Verdiente Spieler werden zuerst auf den Facebook-Kanal von Dietrich und dann via VfB geschickt platziert. Das geht weiter bei der Wortwahl in den Aussagen, es ist eigentlich ein typischer Wahlkampf. Man bricht das ganze Konstrukt auf wichtige, einfach Aussagen runter. So wie bei Wahlen gerne „Wohlstand für alle“ oder „Freiheit. Familie.“ oder andere große Worte stehen, so ist es beim VfB ein „Ja zum Erfolg“ geworden. Nur eigentlich gehören zu einem Wahlkampf mehrere Parteien, die haben wir hier aber nicht. Bzw. die Gegenstimmen, die anderen Parteien, die andere Ansichten vertreten, müssen sich mühevoll Aufmerksamkeit und eine Stimme erarbeiten. Das geht über Blogs wie den VfB Blog oder die Stellungsnahme des Commando Cannstatt. Es ist mühsam und es hat deutlich nicht die Reichweite, die ein VfB durch seine ganzen Kanäle natürlich nutzen kann. Und ja, natürlich ist der VfB nicht verpflichtet Gegenstimmen über seine Kanäle zu unterstützen, weil das Ziel ist ja die Ausgliederung zu erreichen und man wird sich sein eigenes Ziel ja nicht torpedieren. Schade ist aber dann, dass in den „neutralen“ Medien deutlich mehr Pro-Artikel zu lesen sind und meiner Meinung eine kritische Auseinandersetzung mit dem Vorgehen bzw. Plänen des VfB nur bedingt stattfindet. So darf der VfB zum Beispiel über die Stuttgarter Nachrichten/Zeitung die Stellungsnahme des Commando Cannstatt beantworten und – vorsichtig gesagt – alle Aussagen ins Reich der Fabeln verweisen. So solle man doch auf  der VfB Seite „Ja zum Erfolg“ nachschauen, warum alleinig nur die AG die richtige Gesellschaftsform ist.

Wie gesagt der VfB macht das gut, nutzt alle Kanäle und die Presse gerne mit dazu um sich zu positionieren. Und es wirkt. Hätte ich vor einem Jahr es noch für nicht möglich gehalten, dass die 75% durchgekommen, mittlerweile glaube ich daran, dass es so kommen wird. Weil das Erfolg, Erfolg, Erfolg so lange wiederholt wurde, bis auch viele dran glauben, die es vielleicht zuvor nicht getan haben. Mit der Seite, mit viel – sorry lieber VfB – viel Polemik wie „Fake vs. Fakten“, einem Erklärvideo bei dem ich mich ganz ehrlich frage, ob ich im Schwabenalter bin oder noch in der Grundschule, wenn mein Verein so mit mir kommuniziert. Da fühle ich mich einfach nicht für voll genommen als Mitglied. Natürlich kann sich nicht jeder mit Gesellschaftsformen beschäftigen oder hat das mal während dem Studium oder sonstwo getan. Trotzdem kann ich mehr Informationen, mehr Hintergrundwissen verlangen und ja ich sollte sie auch bekommen. Das ging bei anderen Vereinen auch und da komme ich mir einfach wie ein „vollständiges“ Mitglied behandelt vor und nicht wie jemand der am besten auf das „ja“ Knöpfchen drücken soll.

Und  dann ist man wohl eben einfach „Erfolgsverweigerer“ – dazu darf man mich dann auch gerne zählen. Da wird der geschätzte Abiszet vom Vertikalpass wirklich via Facebook und Kommentare angegangen, wenn er die Frechheit hat sich nicht nur positiv zur Ausgliederung zu äußern. Entschuldigung Leute, die eigene Meinung zu so einem Thema muss erlaubt sein und sie muss auch respektiert werden. Und zu dieser eben doch mittlerweile, leicht aggressiven Grundstimmung, hat der VfB wie oben erwähnt beigetragen, weil man darf sich ja wohl nicht gegen den Erfolg stellen. Und ja, das ärgert mich. Ich persönlich kenne viele die nicht grundsätzlich gegen eine Ausgliederung sind – ich im übrigen auch. Mich stören aktuell eben einige Punkte:

  • Der Zeitpunkt: ja vermutlich gibt es keinen idealen Zeitpunkt – sagt ja auch der VfB. Für mich ist dieser trotzdem nicht sinnvoll, 1-2 Jahre in der Bundesliga und wir haben wieder ein ganz anderes Standing. Und egal ob mit oder ohne das Zusatzgeld: wir werden gegen den Abstieg spielen, was auch Jan Schindelmeiser sagt. Die Eile die der VfB gerade hier an den Tag legt, überrascht mich. Sie lässt mich eher skeptisch zurück. Ja, das ist nur ein Bauchgefühl.
  • Das Vorgehen: Ja der VfB will das, deswegen wurde Dietrich installiert. Es ist sein gutes Recht. Und trotzdem muss ich das Vorgehen nicht gut finden. Inklusive der schon ausführlich behandelten Kampagne, die in mir mehr Trotz als Überzeugung hervorruft.
  • Der Partner: Daimler. 99% schreien Hurra. Ich nicht, weil ich seit vielen Jahren nicht das Gefühl habe, dass Daimler den VfB als vollwertigen Partner ansieht. Da wird nur geschaut, dass kein anderer seinen Fuß in den Verein bekommt und dann investiert man hier und dort mal ein paar Millionen und dann „isch wieder a Ruh beim VfB“. Genau so fühlt sich diese Partnerschaft für mich an. Nicht nach „komm lass uns gemeinsam durchstarten“. Nicht nach Augenhöhe, sondern der VfB sollte immer dankbar sein, dass der Daimler so nett ist. Stadionnamen, Trikotsponsor, es sieht oft halbherzig aus. Natürlich nahm Daimler die Möglichkeit einmalig sich die Namensrechte am Stadion zu sichern dankbar an, so günstig geht das sonst in keinem anderen Bundesliga-Stadion. Das Sponsoring soll ja nach einer Ausgliederung angepasst werden, aber ob um 2,50 im Jahr oder 2,5 Mio im Jahr  – wir wissen es Stand heute nicht. Auch hier fehlen Informationen vom VfB, die vielleicht Zweifelnde zu einem „Ja“ verleiten könnten.
  • Die Rechtsform: ich sehe die AG nicht so unbedenklich wie Wolfgang Dietrich im Sinne von „selbst wenn Geld verpufft, VfB steht da wie früher“. Daimler kann seine Anteile mal nicht mehr wollen. Vielleicht wollen Sie bei einem (anderen) großen Verein einsteigen und die DFL Statuten erlauben aber nur Beteiligung an einem Verein. Auch „unter mir werden nicht mehr Anteile verkauft“ (Dietrich) ist keine Aussage auf Dauer. Darauf gebe ich nichts. Dann werden es, wenn das Geld mal knapp wird, doch nicht nur 24,9%, sondern auch mal 49,9%. Muss nicht sein, aber sollte der Verein ähm die AG in einer extremen Schieflage sein – warum sollte das nicht getan werden.
  • Die handelnden Personen: Ja, großer Aufschrei vermutlich jetzt „aber aber Jan Schindelmeiser“. Ja, er macht seine Arbeit gut – seit noch nicht einmal einem Jahr. Ob das wirklich gut ist und wie nachhaltig das ist, werden wir in 1-2 Jahren sehen. Heute nur bedingt. Stefan Heim, der bei den bisherigen Veranstaltungen beim VfBimDialog vor allem dadurch aufgefallen ist, alles wegzulächeln. Nein ehrlich, dem möchte ich keine 41 Mio anvertrauen. Es fühlt sich nicht richtig an. Und zu guter letzt – Wolfgang Dietrich. Ja, er macht das verdammt gut (bzw. die Agentur die ihm sein Facebook-Account und alles auf den Leib schneidert), aber nein, er ist nicht mein Präsident. Ein Mann der im Erfolg (gerade Präsident geworden) einen Redner beschimpft und auch sonst nicht zimperlich mit anderen Stimmen umgeht – nein, das hat für mich nichts mit „gemeinsam“ sondern mit „wir gehen unseren Weg, koste was es wolle“ zu tun. Wann man mal leise bei den Blauen aus Degerloch nachfragt, da wurde von ihm bzw. seinem Firmengewirr sehr viel zerbrochenes Porzellan hinterlassen.
  • 41 Mio ist nett, aber es soll auf drei Säulen verteilt werden. Eine Säule sind Beine.  Dietrich hat ja schon verkündet ohne Ausgliederung können wir so Spieler wie Mané gar nicht halten. Wie viel genau in Beine fließt wissen wir nicht, das wurde nicht kommuniziert. Sagen wir mal 25 Mio vielleicht? Ablöse von Mané liegt bei 15 Mio plus Handgeld – und dann ist schon nicht mehr viel da. Reicht nicht mal mehr für Brekalo. D.h. die einmalige Summe verpufft sehr schnell.
  • Ja zum Erfolg: Weil es einfach nicht stimmt. Weil weder 41 Mio, noch 141 Mio einen Erfolg garantieren. Nichts garantiert das. Beispiele gefällig: FSV Frankfurt, waren ausgegliedert, sind insolvent. Ja, klar ganz andere Voraussetzungen und überhaupt. Okay, aber dann: Hamburger SV. Ausgegliedert mit großen Versprechen, viel investiertem Geld. Resultat: Abstiegskampf 4 life! Und vor allem so wie vom VfB dargestellt (CL, EuroLeague Plätze oder auch von Hitz in dem Video „hier will ich wieder mit euch feiern“ als er auf dem Schloßplatz steht). Das ist vorsichtig gesagt unverantwortlich vom VfB mit solchen Zielen und Versprechen zu locken. Da stehen viele Vereine vor uns, die mit deutlich mehr Geld – auch dauerhaft – ausgestattet sind. Die haben mal ein schlechtes Jahr, aber sie werden alle wieder um die Top-Plätze kämpfen. Bayern, Dortmund, Leipzig, Hoffenheim, auch Leverkusen, Schalke, Gladbach – denen machst du mit 41 Mio nicht einmal Angst.
  • Die Vergangenheit: Die handelnden Personen haben natürlich mit der Vergangenheit nicht viel zu tun. Aber viele VfB Fans sind gebrannte Kinder. Der Verein steht vor allem dort (noch in der 2. Liga) weil in den letzten Jahren reihenweise Fehlentscheidungen getroffen wurden und nicht weil der Verein eben ein Verein war. Und ein gebranntes Kind scheut das Wasser – ich kann dem neuen Führungspersonal wirklich erst „meinen“ Verein anvertrauen, wenn ich sehe, dass sie sorgsam damit umgehen und planvoll, sinnvoll arbeiten. „Was heißt das“ fragen dann viele. Wenn wir die nächsten 3 Jahre nichts mit dem Abstieg zu haben wäre das für mich – Stand heute – schon ein großer Erfolg.
  • Und natürlich: ich habe als Mitglied – auch wenn es der VfB anders darstellt – nicht mehr bzw. noch deutlich weniger Möglichkeiten an meinem VfB mitzugestalten. Wurde ausführlich ja schon auf dem VfB Blog etc. ausgeführt, dass es dann eben einen Verein und eine Fußballabteilung gibt und Möglichkeiten wie den AR nicht zu entlasten, einfach keine Wirkung mehr haben, um nur ein Beispiel zu nennen.

Was mir einfach ganz arg wichtig ist, auch wenn die Gegenstimmen keine wunderbaren Testimonials wie Sami Khedira, Guido Buchwald und Co. haben, kein Geld haben ein schickes Erklärvideo zu produzieren oder einen schicken Auftritt zu erstellen – lest euch die Artikel und Ausführungen durch. Macht euch ein Bild und stimmt ab, wie ihr es für richtig haltet.

Aber beschimpft bitte andere nicht als „Ewiggestrige“ oder „Erfolgsverweigerer“, es gibt Menschen die haben eine andere Meinung dazu, sie können diese sogar begründen. Sachlicher und fundierter als vieles was vom VfB in der letzten Zeit kam. Es kann sein, dass die DFL bald als Voraussetzung für die Bundeslgisten hat, dass die Fußballabteilung  kein Verein mehr sein darf. D.h. aber im Umkehrschluss nicht, dass ich genau diesen Vorschlag vom VfB gut finden muss und genau diesen Weg einschlagen muss.

Wie bei der Wahl des Präsidenten – mir fehlen die Optionen.

 

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Allgemein

Eine Lanze brechen – oder warum ich Kevin Großkreutz mag

Ich habe einen Tag Abstand gebraucht, die Pressekonferenz gestern hat mich mehr mitgenommen als ich mir das zuvor gedacht habe. Viele werden denken, hey ist doch nur ein Fußballer, ist doch nur Fußball, der wird doch gut bezahlt. Ich habe da nur einfach den Menschen Kevin Großkreutz gesehen. Aber vielleicht zur Vorgeschichte.

Anfang der Woche sickerte durch die Presse, dass Kevin Großkreutz in einer Schlägerei verwickelt war und im Krankenhaus liegt. Was danach folgte war aus vielerlei Hinsicht ein Trauerspiel. Zuerst möchte ich hier die Presse nennen. Allen voran die BILD, der mal wieder Moral und Ethik komplett abgingen, die das Bild von ihm abgedruckt haben. Hauptsache Klicks, Hauptsache Reichweite. Und schnell noch mehr Details raushauen, er war nachts unterwegs, mit Jugendlichen. Aber auch Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten haben sich meiner Meinung nach nicht mit Ruhm bekleckert. Fünf oder mehr Artikel zu dem Thema. Man hatte das Gefühl, sie stürzten sich alle mit großer Freude darauf, dass endlich mal wieder was beim VfB Stuttgart los war. Die letzten Wochen waren auch einfach zu ruhig. Und  ja liebe BILD, dann nach der Pressekonferenz was zu schreiben, von wegen „Tränen auf der Pressekonferenz/Bricht in Tränen aus“, dass ihr mit eurer Berichterstattung einen Großteil zu der Entwicklung beigetragen habt, da merkt ihr natürlich nicht. Ihr werdet es nicht tun, aber denkt mal darüber nach.

Was dann allerdings in den sozialen Medien abging, da war noch schlimmer meiner Meinung nach. Da waren auf einmql fast nur noch  bzw. sehr viele Leute mit Heiligenschein unterwegs, die noch nie irgendeine Verfehlung hatten. Das war zu dem Zeitpunkt an dem nur bekannt war: Schlägerei, jüngere Leute. „Was macht ein Familienvater um 2 Uhr am Wilhelmsplatz?“ Ernsthaft? Weil ich Vater bin, darf ich nicht mehr unterwegs sein, vor allem wenn ich am nächsten Tag frei habe? Und alle die da mit Dreck um sich geworfen haben, waren natürlich noch nie spät nachts unterwegs, haben das Wochenende durchgefeiert und sind am Montag nur körperlich anwesend im Büro gesessen. Und auch sonst, ein Leben mit blütenweißer Weste. Dann die beliebte Begründung, er sei doch ein Fußballprofi und muss Vorbild sein. Genau, Fußballprofis dienten ja schon immer als große Vorbilder und natürlich kann man von denen was anderes erwarten, wie man selber lebt bzw. leben würde – wenn man nur könnte. Den Vergleich zu anderen Fußballprofis in  Deutschland mit ihren Verfehlungen zu ziehen passt nicht, da jeder Verein eigene Maßstäbe anlegt und diese dann durchzieht bzw. die Konsequenzen daraus zieht.

Konsequenz vom VfB Stuttgart war also die einvernehmliche Trennung. Das muss man so akzeptieren. Ich bin, auch mit den Hintergründen die bekannt sind, der Meinung, dass die Entscheidung zu hart ist und ich persönlich hätte diese Entscheidung nicht getroffen. Warum, das möchte ich nicht näher ausführen. Einfach so bitte aufnehmen.

Dass Kevin Großkreutz die Fans, die Menschen spaltet ist klar. Er eckt an, er ist nicht der aalglatte, mediengeschulte Fußballprofi, er ist eigentlich einer wie wir, aus der Kurve, der das große Glück hatte, besser wie wir zu kicken und Profifußballer geworden ist. Er hat das was viele Jungs als Traum haben verwirklicht. Und er ist ne ehrliche Haut, er ist menschlich, er weint Tränen nach dem Spiel gegen Mainz, er bleibt beim VfB, wenn der Abstieg sicher ist. Er ist vielleicht eben nicht so rational und gesteuert wie andere Fußballprofis. All das mag ich an ihm. Ja, vielleicht war es der ein oder andere Instagram-Post zu viel. Ist mir immer noch lieber, als durchgeplante Agenturtweets wie von Philip Lahm.

Und dann sitzt da dieser Mensch auf der Pressekonferenz und entschuldigt sich. Wie viele von denen, die mit Dreck auf ihn geworfen haben, hätten die Eier gehabt sich da hinzusetzen und diese Worte zu sagen. Er weiß, dass er Fehler gemacht hat, er entschuldigt sich dafür – das ist mehr als viele in ihrem normalen Leben schaffen. Und man sieht was ihm das alles bedeutet. Und wer da nicht mit ihm fühlt, dem fehlt einfach sehr viel menschliches.

Lieber Kevin Großkreutz, vermutlich wirst du diese Zeilen nie lesen, aber ich wünsche deiner Familie und dir in den nächsten Wochen viel Ruhe und Zeit die Ereignisse aufzuarbeiten und zur Ruhe zu kommen. Alles erdenklich Gute für die Zukunft und ich persönlich würde mich freuen, dich wieder auf dem Platz zu sehen. Spieler wie du sind selten geworden und deswegen freue ich mich über die Letzten ihrer Art und werde immer wieder eine Lanze für sie brechen.

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VfB

Ade Aufstieg 2016/2017

Harter Titel? Ich weiß. Ich sehe wieder alles schwarz und bin total negativ. Und was stelle ich mich auch an, wir sind doch Zweiter und haben immer noch einen Punkt Vorsprung auf Hannover 96 und nur einen Punkt Abstand auf Eintracht Braunschweig. Ist doch alles klasse und wir haben alles in der eigenen Hand. Wer so denkt, möge bitte nicht weiterlesen, einfach hier aufhören. Jetzt sofort. Ihr habt letzte Saison das auch alles nicht so schlimm gesehen, wird schon noch alles klappen und gut gehen.

Für alle anderen: ich lehne mich sehr weit aus dem Fenster und sag, das war es es mit dem Aufstieg 2016/2017, dieser wurde gestern mit der 1:2 Niederlage gegen Hannover verspielt bzw. die Weichen wurden dafür gestellt, dass es am Ende nicht reichen wird. Platz 4 oder Platz 5 werden es am Ende. Es ist nicht nur deswegen, weil es wieder Hannover war wie in der letzten Saison, auch ein 1:2. Auch kamen wir hier aus einer guten Phase und das Spiel ging verloren. Die Geschichte danach ist bekannt. Abstieg. So weit kommt es nicht und wir werden noch Spiele gewinnen, aber es wird am Ende nicht reichen. Weil Wolf es leider noch nicht in der Saison schaffen wird den alten VfB aus dem neuen VfB zu bekommen. Weil der alte VfB noch weiterhin wie ein dunkler Schatten über dem neuen VfB hängt und wir ihn einfach nicht so schnell losbekommen. Klar, wir stehen unter Anbetracht der Tatsache, dass der Start in die Saison mehr als holprig war aktuell gut da. Wir haben auch viele Punkte geholt, manche etwas glücklich und oft spielerisch nicht richtig gut. Und nein, ich weiß, dass man es nicht erwarten kann jedes Spiel richtig gut zu spielen und drei Punkte zu holen. Erwarte ich auch nicht. Und auch Fehler dürfen und werden passieren. Auch eingeplant.

Es sind Begleitumstände, die mich am großen Ziel zweifeln lassen. Ein Kapitän, ja genau mein Freund LeGente, der irgendwas von zweiter Platz ist eigentlich gar nicht so schlecht faselt. Es ist ein Präsident Dietrich, mein noch größerer Freund, der irgendwas von ein Jahr zweite Liga würden wir noch überstehen zum Besten gibt. Warum tut ihr das? Warum nehmt ihr schon wieder das Tempo raus. Frei nach Dutt „den Druck haben die anderen“. Ich verstehe es einfach nicht.

Was ist eigentlich der dunkle VfB Schatten? Wie zu oft, in der jüngeren Historie, verspielt man eine gute Chance, eine gute Ausgangsposition. Ein Sieg, ja mindestens ein Unentschieden und Hannover wäre auf Distanz gehalten. Was zeigt die Mannschaft auf dem Platz? Nicht annähernd das, was man erwarten könnte. Man hatte nicht das Gefühl, ja wir wollen verdammt nochmal Platz 1 verteidigen, wir wollen verdammt nochmal Hannover auf Abstand halten. Was braucht diese Mannschaft eigentlich, um mal über einen längeren Zeitraum eine vernünftige Leistung zu bringen. Es wurde ja selbstkritisch angesprochen, von der Mannschaft und Wolf, dass noch einiges anders gelöst werden muss. Ein gewissen Ehrgeiz und Anspruch, den hast du oder den hast du nicht.

Die Punkteausbeute gegen die Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte? Lächerlich. Gerade einmal ein Sieg gegen Braunschweig und ein Punkt gegen Union Berlin. Sonst nur Niederlagen, Niederlagen, Niederlagen. Damit steigst du nicht auf.

Leipzig bekommt einen Elfer vom DFB geschenkt, wir bekommen eine rote Karte für Baumgartl geschenkt. Es scheint auch in der zweiten Liga so zu sein, dass der VfB kein sonderlich gutes Standing beim DFB und den Schiedsrichtern hat. Vermutlich ist man sogar ganz froh, wenn der VfB noch in der zweiten Liga bleiben würde – kommen ja immer so viele Zuschauer. Auch das ein Punkt, der mich nachdenklich stimmt, ob es am Ende reicht. Eine unnötige rote Karte, wie auch von Collinas Erben bestätigt, die uns in Würzburg weh tun wird, weil Baumgartl eben die letzten Wochen in sehr guter Verfassung war.

All diese Puzzleteile fügen sich für mich aktuell so zusammen – ich hatte endlich mal wieder eine schlaflose Nacht Dank des VfB und viel Zeit zum nachdenken – dass es am Ende nicht reichen wird. Weil wir auch auf einigen Positionen zu schwach besetzt sind. Hat Gentner wie gestern mal wieder weniger zu bieten oder fällt auch mal aus, dann sind wir zentral offensiv und defensiv zu schwach besetzt. Vielleicht werden Schindelmeiser und Wolf in der Winterpause nachlegen. Vielleicht reicht es auch irgendwie am Ende, dann könnt ihr mir gerne den Artikel hier um die Ohren hauen. Ich bleib dabei und lehne mich aus dem Fenster.

 

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Allgemein, VfB

Mein lieber VfB,

wir müssen mal wieder miteinander reden. Wir möchten alle aufsteigen. Ihr wollt das, wir Fans wollen das, eure Sponsoren wollen das und wenn wir mal ganz ehrlich sind, dann will das auch die Bundesliga. Die vermissen uns schon, geben sie zwar alle nicht zu, aber die würden sich alle freuen wenn wir wieder da sind.

Soweit ist der Plan eigentlich ganz klar. Nur an der Ausführung hapert es aktuell noch ein wenig. Natürlich kann der Vorstand mal einen Trainer einstellen und gut zwei Monate danach den Sportdirektor. Ist nicht die ganz sinnvolle und ganz logische Reihenfolge, aber es kann gut gehen. In deinem Fall sieht es aber leider gerade nicht so aus. Harmonische Verstimmungen – ganz lieb ausgedrückt. Es kracht im Gebälk – eher etwas drastischer formuliert. Eine gute Streitkultur kann auch ihr Gutes haben, wenn man sich mal so richtig zofft, wenn man sich mal so richtig die Meinung sagt. Aber die zwei Hauptakteure in der aktuellen Aufführung „Chaosclub Cannstatt“ scheinen nicht mehr wirklich gewillt zu sein, mehr als das Nötigste miteinander zu reden. Und das ist natürlich für das von uns allen gewünschte Ziel Aufstieg ganz schlecht. Wenn gerade die zwei wichtigsten sportlich Verantwortlichen sich zoffen oder aktuell dann eher anschweigen.

Klasse wäre jetzt, wenn wir eine kompetente Führung hätten, einen Präsidenten der die zwei so ganz Supervisionsmäßig wieder einsortiert, dass die beiden sich ihrer Professionalität besinnen und wieder an einem Strang ziehen. Alle Signale, die der gemeine Fan (tschuldigung, der musste sein) so aktuell empfangen kann deuten aber überhaupt nicht in die Richtung. Gut, du hast gerade nicht unbedingt eine kompetente Führung und auch mit dem Präsidenten hapert es gerade ein bisschen. Wobei das nochmal ein ganz anderes Thema ist.

Zurück zu unseren zwei Streithähnen. Es scheint, als liefen die Spielerverpflichtungen nicht so ganz im gegenseitigen Einvernehmen ab. Jos Luhukay beginnt bei der Pressekonferenz die drei neuen Spieler (wenn man es positiv sehen möchte) erst einmal zu schonen, bzw. den Druck von ihnen zu nehmen. Sie brauchen noch, sie sind noch nicht so weit, wie auch Kaminsiki, wobei da hatte Jos doch irgendwie seine Hände drinnen. Nach dem – und ich glaube da sind wir uns einig – katastrophalen Spiel letzten Freitag gegen Heidenheim – GEGEN HEIDENHEIM VERDAMMTE AXT – wurden die Aussagen von Jos immer abenteuerlicher. Es war etwas zu hören, dass die Spieler Angst gehabt hätten, dass die vielen Leute die Spieler eher verunsichern würden bzw. der Druck da zu groß wird. Ich kann dir, lieber VfB 17 Zweitligisten nennen, vermutlich auch noch 14 Erstligisten, die sich ihre Finger danach lecken würden, wenn so viele Leute im Stadion wären. Wo man sich Aussagen vorstellen könnte wie „mit dem Publikum im Rücken wurden wir zum Sieg getragen“. Irgendwas in der Richtung. Bei dir scheint es, wenn es nach deinem Trainer geht ein Problem zu sein. Und Favorit auf den Aufstieg sind wir auch nicht. Unter uns, mit dem Etat kann es nur ein Ziel geben – hoch.

Jan Schindelmeiser versuchte dann so ein bisschen die Aussagen von Luhukay wieder hinzubiegen, eigentlich erzählte er genau das Gegenteil. Wie auch Kevin Großkreutz. Jetzt stehen wir hier, die Geschichte schaukelt sich langsam etwas auf. Der schwarze Peter liegt gerade stark auf der holländischen Seite. Geschickter wäre es mit Sicherheit von Schindelmeiser auch gewesen, das Ganze intern zu klären, was aber – man redet ja nicht miteinander – wohl nicht drinnen ist. Da drehen wir uns ein bisschen im Kreis.

Und es gibt nur zwei Optionen, wie das Dilemma beendet werden kann. Machtwort, von dir, an die Zwei. Sie sollen professionell miteinander arbeiten, d.h. miteinander reden und das Ziel Aufstieg gemeinsam angehen. Aussprache und dann Vollgas weiterarbeiten. Wenn das nicht geht, dann musst du überlegen, auf welcher Seite du stehst und einer der beiden muss gehen. Das ist deine Entscheidung.

Aber, du kannst es so nicht weiterlaufen lassen, die Fans sind da und bereit zusammen das Ziel Aufstieg in Angriff zu nehmen. Gib uns ein Zeichen, dass wir den Weg weiterhin zusammen gehen – und vor allem deine Angestellten auch.

Liebe Grüße,

Martin

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Allgemein, VfB

Zweite Liga. Zweiter Spieltag. Zweifel.

Die Saison ist gerade einmal 180 Minuten alt und gefühlten 80 Prozent der VfB Fans reicht es schon wieder, auch in der zweiten Liga. Es hat mit Sicherheit keiner erwartet, dass wir locker und flockig durch die zweite Liga marschieren und irgendwann am 28. Spieltag schon aufgestiegen sind. Aber nach den ersten zwei Spielen häufen sich schon wieder die Fragezeichen, die den VfB betreffen. Das erste Spiel haben wir nur durch eine deutliche Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit noch mit 2:1 gegen St. Pauli gewonnen. Glücklich darf man den Sieg aufgrund der Chancen der FC-Bayern-Freunde in der ersten Halbzeit schon nennen. War dann aber egal, das Stadion freute sich über den ersten Heimsieg seit März, über das gedrehte Spiel und endlich mal wieder einen Sieg zum Saisonauftakt. Gut, in der zweiten Liga, aber zu pingelig wollen wir jetzt mal nicht sein. Es bahnte sich so ein leises positives Gefühl an. Mit der Mannschaft, die in der Vorbereitung nicht viel gerissen hatte, trotzdem mit einem Sieg zu starten, gegen einen der gefühlt etwas schwereren Gegner der zweiten Liga. Wenn wir uns also nur durch den August und September so retten würden, dann könnte es doch, mit ein paar sinnvollen Verstärkungen, und überhaupt. Etwas Zuversicht.

Vier Tage später war das alles schon wieder vergessen. Eine erbärmliche Leistung gegen Düsseldorf, mit einer daraus resultierenden 0:1 Niederlage später, war das alle schon wieder vorbei. Über den Schiri kann man sich ärgern, es wäre vielleicht ein 1:1 geworden mit dem Elfmeter. Aber ich kann von der Mannschaft erwarten, dass wir das Spiel auch so gewinnen. Gegen Düsseldorf. Mit dem Schiedsrichter. Nein, ich muss es erwarten. Wer wieder aufsteigen möchte, muss gegen einen letztjährigen Fastabsteiger gewinnen, auch am 2. Spieltag. Aber es hat mal wieder an allem gefehlt. Einsatz, Wille, Spielverständnis. Der rote Faden der letzten VfB Jahre zieht sich auch durch die zweite Bundesliga.

Ausreden kann man den Spielern und dem Trainer jetzt natürlich wieder geben. Der Abstieg steckt ihnen noch in den Köpfen. Viele Abgänge. Bla. Blub. Muh. Mäh. Im Ausreden finden war der VfB die letzten Jahre schon sehr stark, damit muss Schluss sein. Keine Ausrede für ein 0:1 und das Auftreten. Mit Ausreden haben wir uns aus der Bundesliga verabschiedet.

„Ja, aber das wird schon noch“. Die Stimmen die das sagen, haben auch letzte Saison fünf bis sechs Spieltage vor Ende gesagt das wird noch. Und vier Spieltage davor. Und drei Spieltage davor. Und zwei Spieltage davor. Und… am Ende waren wir abgestiegen. Nein das „wird schon noch“ dürfen wir uns in der zweiten Liga nicht erlauben. Es geht nicht darum mitzuspielen, es geht darum aufzusteigen.

Ich lege mich fest, mit der Truppe, so wie sie jetzt ist, steigen wir nicht auf. Der VfB hat den ein oder anderen Euro eingenommen, davon muss ein Teil investiert werden. Ich weiß, nur Geld zu haben heißt nicht die richtigen Spieler zu holen, es heißt auch nicht, dass man die richtigen Spieler bekommt, dass die zum VfB möchten oder in die zweite Liga. Kreativ sollten die Transfers werden – ich bitte darum. Es wäre tödlich für den Verein, wenn sich mal wieder das „ach so schlecht ist die Abwehr gar nicht“ etc. einstellt. Ich bin mir sicher, dass Schindelmeiser und Luhukay das auch so sehen und das bis Ende August noch gehandelt wird und noch Verstärkungen kommen. Sonst eben: kein Aufstieg. Und auf die Rückkehr der Verletzten zu hoffen, ist beim VfB ja auch eher keine Option.

Die Zweifel nach zwei Spieltagen sind groß. Lieber VfB, es ist an euch, die Zweifel aus dem Weg zu räumen und den Weg Richtung Bundesliga einzuschlagen.

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Allgemein

Einfach mal Danke sagen

Wir haben zusammen gelitten, wir haben zusammen geflucht und wir stehen gerade zusammen die beschissenste Zeit beim VfB durch, die vermutlich alle von uns erlebt haben. Und deswegen ist einfach mal an der Zeit Danke zu sagen, an meine Timeline. Danke für viele verdammt konstruktive und gute Diskussionen.

Ich sag euch Danke und verlose für den Sommer zum Farbe bekennen ein 1893 T-Shirt (egal ob m/w oder weiß/rot – oder eines der anderen 1893 Motive).  Ihr braucht nur den Tweet hier liken bis zum 20. Mai 2016 – 12 Uhr. Unter allen Likes verlose ich das T-Shirt und schreib dann den/die Gewinner/in an.

Deal? Also, Danke und auf bessere Zeiten in der nächsten Saison.

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