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twofourtwo x 242 / 060: Eine wirkliche Wahl

Was wurde nicht auf den Vereinsbeirat des VfB Stuttgart verbal eingeprügelt bevor die Auswahl der zwei finalen Kandidaten überhaupt feststand. Um eine unsägliche Aussage eines Journalisten frei wiederzugeben – es müsste eine Schlange bis auf die Mercedesstraße geben, mit Menschen, die sich entschuldigen müssten. War damals Quark, ist es auch heute, aber die Damen und Herren haben sich frei geschwommen. Natürlich waren einige Aussagen und die Dietrich-Verteidigung zur letzten Mitgliederversammlung kein Ruhmesblatt, aber jeder hat eine zweite Chance verdient und diese wurde genutzt. Unabhängig und mit einem sauberen Anforderungsprofil wurde ausgewählt.

Nun sollte man vielleicht Twitter nicht als den Gradmesser ansehen oder vielleicht eben doch. Die Wahl mit Claus Vogt und Christian Riethmüller wird auf dieser anderen sozialen Plattform fast ausnahmslos (vorsichtig gesagt) kritisch gesehen. Und das ist ein gutes Zeichen. Es ist eben kein Ex-Profi, kein Buchwald, auch wenn so einer oftmals gefordert wurde. Prima zu sehen auch beim „dunkelroten Tisch“ – ich zitiere frei „Ich hab es schon im Firmenforum geschrieben: da müssen überall Ehemalige hin“. Nein. Nur weil einer kicken konnte, ist das lange noch keine Qualifikation für das Präsidentenamt.

Beiden Kandidaten traue ich zu, einen kritischen Blick auf das Treiben an der Mercedesstraße zu haben und auch mal unbequem zu sein. Und beiden glaube ich, dass sie den VfB im Herzen haben und Präsident werden möchten, weil es ihnen wirklich um den Verein geht – ohne andere Absichten. VfB Mitglieder haben nun wirklich eine Wahl, eine Wahl zwischen zwei guten Kandidaten.

Anmerkung: Ich bin gespannt beide Kandidaten persönlich bei der VfBVIERERKETTE kennenzulernen. Die Veranstaltung am 28. November im SSC ist „ausverkauft“ – es gibt keine kostenlosen Tickets mehr. Wir werden die Veranstaltung aber auf jeden Fall online stellen.

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twofourtwo x 242 / 059: Weichenstellung

Der 7. November rückt immer näher und damit die Entscheidung, welche zwei Kandidaten bei der Mitgliederversammlung im Dezember zur Wahl stehen. Wie schon letzte Woche ausgeführt, wissen wir Fans eigentlich aktuell nur die Namen der vier letzten Bewerber*innen, von Konzept und Ideen wissen wir leider noch nichts.

Viele von uns werden Favoriten haben. Gerade in meiner Twitter Bubble dürfte Claus Vogt oft genannt werden. Seine Arbeit für den FC PlayFair scheint eine gute Grundlage zu sein, dass unter seiner Führung, der VfB und die Fans wieder näher zusammenrücken. Vogt gehört auch zu einem der wenigen Bewerber*innen, wo über ein Team rund um die Bewerbung zu lesen war. Rainer Adrion, der die VfB Amateure und viele Jugendspieler geprägt hat, bei der Mitgliederversammlung Wolfgang Dietrich quasi den Knock-Out verpasst hat, steht im Kompetenzteam von Claus Vogt. Ganz gute Voraussetzungen, wie ich finde.

Vermutlich wäre ich überrascht, wenn Vogt nicht unter den letzten Zwei ist und ich würde mir für diesen Fall, aber auch sonst vom VfB Vereinsbeirat eine ausführlichere Begründung der Absage wünschen. Nicht nur ein kurzer Satz „wir bedanken uns für die Bewerbung“, nein wirklich Gründe, warum es nicht gereicht hat, was gegen einen Kandidaten gesprochen hat. Damit kann Transparenz geschafft werden und hoffentlich auch aufkommender Unmut vielleicht im Keim erstickt werden.

Egal wer am Ende dann zur Wahl steht: ich bin dann gespannt auf die vorgestellten Konzepte und wünsche mir einen konstruktiven Wahlkampf – dadurch würde vor allem einer am Ende gewinnen: Der VfB.

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twofourtwo x 242 / 058: Von wegen nur Schwarz oder Weiß

Viele Diskussionen rund um den VfB. Fangen wir mal mit Tim Walter an. Nach drei Niederlagen, gegen die zwei Tabellenletzten sowie einer Klatsche gegen den Aufstiegskonkurrenten Hamburg war Kritik nicht wirklich angebracht. Sagte man. Zu schwarz. Man solle dem Trainer doch mehr Vertrauen schenken. Das in den drei Niederlagen Probleme zu Tage kamen, die schon länger zu sehen waren – geschenkt. Zu wenig aus dem Ballbesitz machen, zu viel (wilde) Wechsel, viele individuelle Fehler (die aber oftmals nur das Ende einer Fehlerkette sind). Also die Statistiken und Werte stimmen, das wird schon alles. Und bitte nicht jede Äusserung und Regung von Walter interpretieren. Okay, so sei es.

Auf der anderen Seite, die Kandidatensuche des Vereinsbeirat. Hier scheinen bei einigen, die das Vertrauen bei Walter einfordern, ganz andere Anforderungen zu gelten. Die anonymen Kandidaten hätten sich nicht selbst beworben, wären Kandidaten des Vereinsbeirats bzw. von Daimler/Porth. Und wieso überhaupt sucht der Beirat selbst Kandidaten? Weil es ihre Aufgabe ist, weil wir uns alle beschwert hätten, wenn nur Fridis zur Auswahl gestanden wären. Und ich habe nicht vergessen, dass der Beirat eher pro Dietrich war. Aber, neue Aufgabe und Vertrauen, denn auch für den Beirat ist die Auswahl/Suche neues Terrain. Der Prozess und die Kommunikation können bestimmt optimiert werden. Ich kann aktuell nicht entscheiden, ob ein*e Kandidat*in besser/schlechter geeignet ist, das kann niemand (auch wenn wir Favoriten haben) – wir alle kennen nicht die Konzepte. Ab 7. November wissen wir mehr – dann können wir uns gerne aufregen.

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twofourtwo x 242 / 057: Manchmal verlierst du, manchmal gewinnst du nicht

Ja, Phrasenschwein, ich weiß. Mir kommt es gerade so vor, dass sich der Vereinsbeirat des VfB Stuttgart genau in der Lage befindet bzw. bald befinden wird. Die Wahl der zwei Kandidaten für das Präsidentschaftsamt ist wirklich keine leichte Aufgabe und keine Aufgabe um welche ich die Damen und Herren beneide.

Du hast Kandidaten wie Guido Buchwald. Ein Großteil sieht natürlich den Spieler Buchwald, den Diego, einen der wichtigsten Spieler, die je das Trikot mit dem Brustring getragen haben. Deutscher Meister. Weltmeister. Man kann förmlich fühlen, wie viele Fans eine Nichtnominierung nicht verstehen könnten. Echter Roter. Wie kann man nur? Fachlich sehe ich bei ihm einfach Zweifel, ob er das Amt voll ausfüllen kann. Kandidaten wie Claus Vogt und Matthias Klopfer machen auf mich einen guten Eindruck, auch wenn ich natürlich ihr genaues Konzept nicht kenne. Ihnen traue ich auch zu, dem Aufsichtsrat bzw. dem Treiben einiger Herren beim VfB näher auf die Finger zu schauen. Beide bringen Erfahrungen aus unterschiedlichen Bereichen mit. Keinen von den Beiden zu nominieren – das wäre für mich und andere wieder unverständlich. Dazu kommen noch weitere bekannte und nicht bekannte Kandidaten.

Es ist also quasi die berühmte Quadratur des Kreises. Egal wie die Entscheidung im November ausfallen wird. Sie wird Kritik hervorrufen. Von der einen oder der anderen Seite.

Ich wünsche dem Vereinsbeirat ein gutes Händchen bei der Wahl und gute Nerven. Auf das die Entscheidung ein guter und weiterer Schritt ist den VfB Stuttgart weiterhin zu erneuern.

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twofourtwo x 242 / 056: Verständnis für beide Seiten

Die Auswahl der Kandidaten für das Präsidentenamt beim VfB Stuttgart ist ja immer ein heikles Thema. Der Vereinsbeirat ist aktuell wirklich nicht zu beneiden. Aber immerhin steht den Mitgliedern zum ersten Mal seit Jahren eine wirklich Wahl bevor – es wird zwei Kandidaten geben. Bestimmt werden diese von eben dem Vereinsbeirat. Zehn Bewerbungen gibt es, die formal korrekt und fristgerecht eingegangen sind. Neben den Bewerbungen kann der Vereinsbeirat auch selbst einen Kandidaten – ganz ohne Bewerbung – vorschlagen. Neben der formalen Prüfung werden die möglichen Bewerber und es ist auch eine Bewerberin dabei, nun bezüglich Konzept und Eignung abgeklopft. Danach folgen persönliche Gespräche.

Ich kann den Wunsch vieler Fans, auch des Commando Cannstatt nachvollziehen, die Namen aller Kandidaten gerne zu wissen. Da die Auswahl bei den letzten Wahlen alles andere als transparent war und am Ende einfach ein Kandidat feststand. Da liegt es nahe, gerne wissen zu wollen, wer sich beworben hat, damit auch jegliche Mauschelei oder das Platzieren eines vom VfB gewünschten Kandidaten ausgeschlossen werden kann.

Die andere Seite, die einiger Bewerber, die (noch) nicht an die Öffentlichkeit gehen möchten, kann ich auch verstehen. Den Wunsch nach der Anonymität, bis eine mögliche Kandidatur fix ist, kann unterschiedliche Gründe haben. Der aktuelle Arbeitgeber (ob Firma oder Stadt) weiß noch nichts von seinem Glück. Um nur einen Grund zu nennen. Das gilt es, so finde ich, zu respektieren.

Auch wenn es nach den letzten Jahren vielleicht nicht einfach ist, sollten wir dem Vereinsbeirat einen Vertrauensvorschuss geben.

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twofourtwo x 242 / 055: Welches Jahr schreiben wir?

Es gibt sie, diese Momente in denen einen der VfB überraschen kann. Nein, nicht einmal spielerisch, sondern mit einer Einstellung, die wir Fans aus den letzten Jahren gar nicht kannten. Der VfB Stuttgart gewinnt 3:2 in Regensburg. Pflicht erfüllt, der erste Auswärtssieg und man grüßt zum ersten Mal von der Tabellenspitze. Genug Gründe um zufrieden zu sein. Vor allem beim VfB, vor allem in den letzten Jahren. Da wurde eher schneller einmal ein Gang zurückgeschaltet und das nächste Spiel, vielleicht nicht mehr mit der vollen Ernsthaftigkeit angegangen.

In dem Nachbericht zum Spiel aber passierte aber etwas Ungewöhnliches. Hochoffiziell teilte man mit, dass man sich natürlich über den Sieg freut, aber es war auch direkt die Rede von „Punkten, die verbessert werden müssen“. Wow, das ist nicht mehr das „in Mainz muss man nicht gewinnen“ oder „Bonusspiel“, das fühlt sich mehr an nach „ganz nett da oben, aber wir sind mit dem Sieg alleine noch nicht zufrieden“. Und natürlich gibt es eben viele Punkte die noch optimiert werden können: allen voran die Chancenverwertung und auch die Abwehr darf gerne etwas sicherer stehen.

Was mich einfach so freut, es ist neben dem was wir auf dem Spielfeld sehen, was auch eine postive Entwicklung ist, etwas was die letzten Jahre gefehlt hat. Nicht zufrieden sein, vor allem nicht zu früh zufrieden zu sein. Und das ist ein verdammt wichtiger Schritt raus aus der – sorry – Vergentnerisierung des VfB in den letzten Jahren. Und jetzt dranbleiben, lieber VfB.

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twofourtwo x 242 / 054: Werft die Hüte in den Ring!

Langsam geht es in die heiße Phase und der Vereinsbeirat muss bald die Kandidaten für die Wahl des Präsidenten vorstellen. Öffentlich bekannt sind die in den Ring geworfenen Hüte von Matthias Klopfer und Claus Vogt. Wobei hier aus der Mercedesstraße noch nicht viel zurückgeworfen wurde – nicht einmal der Hut. Dann gab es noch Jürgen Klinsmann, der schon (auch wenn es über eine Berateragentur war) im Kontakt mit dem VfB war. Zu sehr viel mehr kam es nicht, da der Hut von Seiten des ehemaligen Käfer-Fahrers wieder zurückgezogen wurde. Irgendwas mit nicht passender Kommunikation und Ansichten.

Nun noch Guido Buchwald. Deutscher Meister, Weltmeister, Idol. Auf dem Platz. Als Präsident? Da fehlt mir ein bisschen die Vorstellungskraft. Aber auf einmal kommt Klinsmann wieder ums Eck. Mit dem Guido würde es dann doch gehen. Also vielleicht, im Gegensatz zu Gaiser oder Ohlicher. Hallo Kindergarten!

Und dann ist da ja noch der VfB, der uns allen bestimmt ja auch noch einen, pardon, seinen Kandidaten präsentieren wird. Also eben jenen Kandidaten, der vom Freundeskreis geduldet und gewünscht ist. Der Kandidat der für nicht zu viel Neuanfang steht, eher für „Wir-machen-einfach-weiter-so“ steht. Über den hört man allerdings noch nichts, aber der Kandidat wird kommen. Dazu die Frage wer von den anderen Kandidaten zur Wahl gestellt wird. Mit einem Buchwald hätten sie einen prominenten Gegenkandidaten. Klopfer und Vogt wären vermutlich keine große Gefahr. Aber wie kann man dem Fanvolk erklären, warum die VfB-Legende Buchwald abgelehnt wurde? Ich bin gespannt.

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twofourtwo x 242 / 053: Danke, Thomas!

Unser Herzensverein hat uns in den letzten Monaten, ja fast Jahren, nicht wirklich viel Freude bereitet. Geleitet von Herren, denen Kalkül, wirtschaftliche Interessen und der eigene Geldbeutel näher waren als das Herz, die Fans, der Verein. Mit dem Abgang von Dietrich ist noch nicht alles besser, aber manche Dinge verbessern sich gerade deutlich.

Hier möchte ich vor allem Thomas Hitzlsperger nennen. In der Sommerpause fiel er immer wieder durch direkten Kontakt zu Fans über Twitter positiv auf. Da wurden mal Gerüchte mit einem Augenzwinkern kommentiert oder das ein oder andere gerade gerückt. So direkte Kommunikation kannten wir gar nicht mehr. Quasi ein direkter Draht von den Fans zum Verein. Es fühlt sich gut an.

Dazu haben wir mit ihm einen Vertreter, dem die richtigen Werte am Herzen liegen, die für den VfB so wichtig sind: gegen jegliche Art von Diskriminierung und Rassismus zu sein – und bei ihm sind es keine Lippenbekenntnisse.

Das Menschliche kehrt zum VfB zurück, das Herz am richtigen Fleck zu haben. Thomas hat das heute ganz kurz und unkompliziert gezeigt, als er auf einen Hinweis zur Situation von Dennis, kurz geantwortet hat „Wir helfen selbstverständlich“. Vielen VfB Fans und mir geht das Herz auf, das hat uns so gefehlt, es tut uns allen und allen voran Dennis gut. Es macht mich ehrlich gesagt wirklich stolz und es ist schön Thomas Hitzlsperger im Verein zu haben, hoffentlich noch sehr lange.

Und zum Abschluß kann ich wirklich nur sagen: Danke, Thomas!

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twofourtwo x 242 / 052: Zurückgewinnen

Die Meinungen waren großteils einheitlich: endlich wieder Fußball und dann war der noch ganz gut anzuschauen. Die heiße Sommerphase mit Mitgliederversammlung, die Monate zuvor, Wolfgang Dietrich – all das hat Spuren hinterlassen. Der Abstieg natürlich auch. Vor drei Jahren war die Zweitligasaison eine Ausnahme, die Fans strömten ins Stadion, zu Hause und auch auswärts – um den VfB Stuttgart wieder in die Bundesliga zu bringen. Den Fehler korrigieren. Gemeinsam. Fans, Verein und Mannschaft als Einheit. Drei Jahre später, der Abstieg blieb doch keine Ausnahme, sondern wurde gleich wiederholt und der VfB startet unter anderen Voraussetzungen in die zweite Liga.

Wieder um 20:30 Uhr. Gegen St. Pauli an einem Montag war das Neckarstadion mit 60.000 ausverkauft, gegen Hannover freitags (die aber auch ihren Fanblock nicht gefüllt bekamen) waren es 52.000 Zuschauer. Es wäre natürlich falsch, die zwei Zahlen direkt zu vergleichen, die Frage ist, ob sie ein kleiner Fingerzeig sind. Eben, dass die Fans nicht wie vor drei Jahren so hinter der Mannschaft und dem Verein stehen. Das „gemeinsam“ ging in den letzten drei Jahren verloren. Die Gründe sind zu Beginn aufgeführt. Die Mannschaft muss die Fans zurückgewinnen und hat das durch ihr Spiel getan. Ein erster wichtiger Schritt.

Aber auch der Verein muss seine Fans zurückgewinnen. So suchte der Vereinsbeirat am Freitag die Nähe zu den Fans mit Gesprächen in der Cannstatter Kurve und im Stadion. Auch ein erster Schritt, nur so kann wieder ein „gemeinsam“ entstehen und nur so geht es wieder rauf in die Bundesliga.

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twofourtwo x 242 / 051: Noch nicht ganz das Ende in Sicht

Wolfgang Dietrich sollte nicht mehr zu lange ein Thema sein. Eigentlich. Er ist vor einer Woche zurückgetreten, aber seine Wirkenszeit wird uns noch länger verfolgen. An einigen Stellen ist noch Aufarbeitung notwendig. So wurde am Sonntag von der DFL persönlich eine Lüge von Dietrich auf der Mitgliederversammlung aufgedeckt. Alleine in den Antworten an Tim waren nun zwei Lügen dabei. Die DFL hatte es nicht untersagt sich zu den Angelegenheiten im Thema Quattrex zu äußern und auch hatte er keinen Gesprächstermin angeboten. Der zweite Punkt: geschenkt.

Beim ersten Punkt heißt es aber nun, dass es beim VfB Stuttgart und da sprechen wir vom Aufsichtsrat und vom Vereinsbeirat und vielen anderen Personen bekannt war, dass Dietrich noch an anderen Vereinen verdiente. Ein Fakt, der den Mitgliedern nicht bekannt war.

Ja, nun ist er Vergangenheit, aber damit der VfB auch eine Zukunft hat, muss man in dieser Wunde weiter bohren und versuchen hier noch zu klären, wer hier wen deckte. Es geht um die Rollen von Herrn Porth vom Daimler, der Dietrich ja schließlich in einem Interview als „genau der Präsident, den wir uns gewünscht haben“ beschrieb. Das lässt einfach zu viele Fragen offen. Es geht nicht darum alle Steine rauszuwerfen, aber diese auf jeden Fall umzudrehen. Damit ein Fall Dietrich nicht noch ein zweites Mal vorkommen kann und den Verein und die Fans noch weiter und tiefer spalten kann. Ich hoffe es gibt gerade ein paar kluge Köpfe beim VfB die dafür sorgen. Hoffentlich.