twofourtwo x 242

twofourtwo x 242 / 007: Die Gegenwart und die Zukunft

Schon nach dem Spiel gegen die Bayern erzählte Gomez, dass einige Spieler mit der Taktik von Korkut nicht einverstanden waren. Auch nach dem Spiel am Sonntag gab es interessantes von der VfB-Marketing-Galionsfigur zu hören:

Ich bin sicherlich im Moment noch die Gegenwart beim VfB, aber die Zukunft sind andere Spieler.

Ich würde es jetzt nicht als Breitseite gegen Korkut interpretieren, aber ein Loblied auf ihn und seine Aufstellung auch nicht. 27,9 Jahre war die Anfangsaufstellung des VfB in Freiburg alt. Nur Gonzalez, Baumgartl, Ascacibar und Pavard konnten den Schnitt drücken. Und so wie sich die Aufstellung und der Altersdurchschnitt anhörten, hat der VfB in der ersten Halbzeit auch gespielt gekickt. Immer etwas hinterher, immer etwas zu langsam. Offensive: Fehlanzeige. Die Befürchtungen, dass Korkut mehr auf erfahrene Spieler setzt und die jungen Spieler mit Potenzial eher auf der Bank lässt, verfestigen sich leider Woche für Woche.

Der VfB war in der Rückrunde auf Sicherheit aus, im Abstiegskampf keine Schande, aber mit einem deutlich aufgewerteten Kader und einer vollständigen Vorbereitung, da sollte am 3. Spieltag in Freiburg mehr zu sehen sein. Mehr von einer taktischen und spielerischen Entwicklung. Mehr davon, dass man das Gefühl hat, der Trainer wüsste was er eben mit den Spielern für die Zukunft anfängt, wie er diese in die Gegenwart integriert und das Potenzial nutzt. Leider ist das alles nicht der Fall. Wir kicken den gleichen Stiefel wie in der letzten Saison. Nur ohne das glücklichere Ende auf unserer Seite zu haben.

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2 Gedanken zu “twofourtwo x 242 / 007: Die Gegenwart und die Zukunft

  1. Wolf (Trainer) und Gomez (Kapitän)!
    Treamteam!

    Wolf kann entwickeln (Dankesrede Pavard)!
    Gomez spricht die Dinge sehr klar an im Gegensatz zu Genter!
    Sollte Nico dereinst Mario überflügeln, würde sich Mario ohne Murren auf die Bank setzen.
    Für mich eine Persönlichkeit, die in sich ruht!
    LG
    e
    PS: Der Erfolg von Korkut in der RR beruht in weiten Teilen auf der Vorarbeit von Wolf, der viele Verletzte und keinen Gomez oder Thomy zur Verfügung hatte!

    1. Dass Korkut stark von Wolf profitiert hat, ist glaube ich nicht mehr von der Hand zu weisen. Korkut hat natürlich an den richtigen Schrauben gedreht, aber wenn es jetzt darum geht eine eigene Idee zu entwickeln, Spieler voranzubringen, da scheitert er bisher echt noch komplett.

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