Archiv der Kategorie "Music non-stop"

27. April 2006 . Abgelegt in Music non-stop

Ein bisschen Musik

Hab mich ja schon lange nicht mehr über neue Musik ausgelassen. Wobei ich aber auch festgestellt habe, dass ich gar nicht mehr zu so arg viel neuer Musik komme. Erstens habe ich nicht mehr die ganze schöne Zeit wie während dem Studium. Da hat man sich einfach Nachmittage lang in den Plattenladen gestellt und CDs gehört. Und noch eine und noch eine. Und am nächsten Tag das gleiche Spiel wieder. Da war natürlich die Chance ne neue Band zu entdecken eher groß. Der Musikexpress hat mich auch immer brav auf neue Bands hingewiesen.

Mittlerweile haben sich der Musikgeschmack von dem Musikexpress und mir doch eher weit auseinander entwickelt. Die ganzen Bands die dort gehypt oder besprochen werden, klingen fast genauso wie die Bands die ich vor einigen Jahren toll fand. Irgendwie nix weltbewegendes dabei, alles schon mal gehört. Irgendwie. Und zum Platten anhören im Plattenladen, ja da reicht die Zeit einfach nicht mehr. Schade irgendwie. Bei Amazon stöbern oder bei allofmp3 macht nur halb so viel Spaß.

Nun aber zurück zum Thema. Jetzt habe ich doch mal wieder zwei neue Platten von altbekannten Gruppen. Die neuen Scheiben von Placebo und The Streets sind am Start. Kann ich beide sehr empfehlen. Mike Skinner aka The Streets entwickelt seinen Stil immer weiter und wird dabei eigentlich auch immer besser. Keiner kann die Rhythmen so schon gegeneinanderstellen wie er. Herrlich. Die Texte sind auch immer wieder genial. Lohnt sich auf alle Fälle! Placebo rocken auch gut. “Meds” ist bestimmt nicht das Meisterwerk von Placebo, aber auf alle Fälle eine grundsolide gute Platte. Beide laufen seit Tagen bei mir in der “Heavy Rotation”.
Tracklisting und Cover von “Placebo – Meds” bei amazon.de

Tracklisting und Cover von “The Streets – Hardest Way To Make An Easy Living” bei amazon.de

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15. März 2006 . Abgelegt in Music non-stop

Sweet Harmony mit Depeche Mode

Nun ist es schon einige Tage her, okay schon fast eine Woche, als ich und 14.999 weitere Depeche Mode Fans Zeugen eines wirklich wunderschönen DM (wir Fans schreiben ja gerne DM) Konzerts wurden. Vor dem Konzert gab es Berichte über gefälschte DM-Karten, was mich nicht sonderlich störte, da ich nicht auf ebay gewildert, sondern ganz legal bei Eventim bestellt hatte. Es gab zwei Eingänge in die Schleyerhalle. Einen Eingang für die Easyticket und-was-weiß-ich-Karten und einen Eingang für die Eventim-Karten-Besitzer, also auch mich! Jede Karte wurde einzeln abgescannt und vor mir hat es ein Pärchen erwischt und sie wurden gebeten doch mal bitte mitzukommen. Ganz bittere Geschichte das. Viel Geld ausgegeben, kein Einlaß und ein geiles Konzert verpasst.

Jetzt mal zum Konzert. Die Vorgruppe Bravery (?) aus New York hat ganz gewaltig gesaugt. Nach einer halben Stunde war dann das Grauen zu Ende. Nach langem langem Warten kamen dann irgendwann so nach 21 Uhr Depeche Mode auf die Bühne. Die Bühne, da hat der Anton (wir DM-Fans lassen da gerne den Nachnamen weg, vor allem wenn wir nicht auswendig wissen wie wir ihn schreiben, aber ich glaube Corbijn) mal wieder richtig Gas gegeben. Eine Kugel in der die Keywords (oh bin ich webverseucht) per Laufschrift liefen und drei Leinwände und noch einiges an technischen Equipment. Später noch mehr zu den Leinwänden. Der Opener war wie bei DM zu erwarten der erste Song der aktuellen Platte “A Pain That I’m Used To”. Sehr guter Start, der gleich für das richtige DM Feeling gesorgt hat. Die aktuelle Platte “Playing The Angel” wurde im ersten Teil des Konzertes dann sehr ausgiebig gespielt. Zusammen mit der obligatorischen ruhige-Stücke-Phase, der ruhigere Teil des Konzertes.

Depeche Mode in der Schleyerhalle Stuttgart

Im zweiten Teil ging es dann richtig nach meinem Geschmack zur Sache, die ganzen Hits, zum Mitsingen, Glücklich sein, Tanzen, Schmachten! Hits wie “Personal Jesus”, “I feel you”, “World in My Eyes”, und und und. Ich liebe es, wenn alle anfangen zu kreischen (egal ob Frau oder Mann), sobald die ersten zwei Töne eines neuen Liedes erklingen. Das ist einfach absolutes DM-Feeling. Bei “Enjoy the Silence” war ich wie immer den Tränen nahe – das Lied ist einfach zu schön und live gleich doppelt. Es hätte Stunden weitergehen können, aber leider war viel zu früh Schluß. Wie immer! Die visuelle Show war technisch perfekt, auf den Leinwänden wurden immer wieder Livebilder von den Jungs eingeblendet, so konnten auch hinten alle Dave vergöttern. Das Lieblingswort auf der Kugel war eindeutig “Pain” gefolgt von “Angel”. Und die Harmonie auf der Bühne – ein Wahnsinn, so hat man DM noch nie gesehen. Bei “Goodnight Lovers” sangen Dave und Martin (auch hier lässt der DM-Fan wieder die Nachnamen weg) Rücken an Rücken. Es war einfach herzallerliebst und trug zur guten Stimmung in der Halle auf alle Fälle bei.

Es war wie immer, nur besser und schöner und ich könnte am Donnerstag schon wieder auf ein DM-Konzert gehen. Ein paar weniger Lieder von der aktuellen Platte wären auch okay gewesen – aber was soll es. Der versammelten Voralberg-Fraktion hat es auch sehr gut gefallen, die Jungs und Mädels waren in Kompaniestärke aus Österreich eingefallen. Gü sah auf alle Fälle sehr glücklich aus… Der arme Jens muss ja noch etwas warten auf sein DM-Konzert, dafür durfte er bei “Personal Jesus” schon mal mit reinhören, auch wenn er bestimmt nicht viel von mir verstanden hat :-)

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5. März 2006 . Abgelegt in Music non-stop

Front 242 und Rammstein

Front 242 gehören ja zu meinen musikalischen Göttern. Ist natürlich wie bei Musik immer Geschmacksache, aber die Jungs aus Belgien haben so 1990 rum meinen Musikgeschmack komplett verändert. Was so ein Lied ausmachen kann. Ich sage da nur “one – you lock the target…” usw. Aber zurück zum Thema. Front 242 und Rammstein haben ja so rein musikalisch nicht so viel miteinander zu tun, wenn man mal ehrlich ist. Gut, für manche mag beides einfach ekelhafter Krach sein. Die einen haben es aber primär mit echten Instrumenten während die anderen sich am liebsten hinter viel Computer vergraben.

Als ich da neulich mal wieder in meinem favorisierten legalen russischen Downloadportal unterwegs war bin ich auf etwas interessantes gestossen: “Keine Lust” von Rammstein im Curve Remix von Front 242. Hört sich abgefahren an und deswegen gleich mal runtergeladen. Und naja ist nicht wirklich der beste Remix den Front 242 gemacht hat, aber es interessant, das auf alle Fälle. Sehr elektronisch (ach was…) und viel verzerrte Stimmen. Alles so wie Front 242 sich auch in der letzten Zeit leider gezeigt haben – nicht allzu innovativ… Allein, eben die Tatsache, dass 242 einen Rammstein Track geremixt haben ist einfach schick.

Wer es mal hören will, wende sich vertrauensvoll an mich. Und musikalisch noch abgefahrener ist dann allerdings der Remix von Azad von dem gleichen Rammstein Lied. Das Motto von Rammstein war wohl “Ich habe auf norrrmale Rrremixe, keine Lust auf norrrmalen Schrrrott”. Da kann ich nur sagen, surfen bildet den musikalischen Horizont!

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25. Februar 2006 . Abgelegt in Music non-stop

Seeed rocken das Haus…

…oder wieso Jugendliche Deo verwenden sollten. Gut 100 Minuten Konzert lagen hinter gut 9000 Besuchern in der Schleyerhalle in Stuttgart. Als die Meute dann der frischen Luft entgegenstrebte kam es, wie üblich bei Großveranstaltungen, zu Engpässen an den Ausgängen. Dummerweise wird die Schleyerhalle auch noch umgebaut, bzw. die Zugänge dazu. In der großen Ausgangshalle roch es dann stark nach Turnhalle á la 9. oder 10. Klasse. Was den Jugendlichen bei der Verwendung von Deo so schwer fällt ist mir ein Rätsel, entweder ein paar mal rollen oder ein bisschen sprayen – kann ja nicht so schwer sein, aber viele haben das wohl noch nicht oft im Leben gemacht. Und jetzt kommt mir nicht mit – nach so nem Konzert kann man mal riechen – so ein gutes Deo hält das auch gerne mal ne zeitlang durch.

Seeed Konzert in Stuttgart

Jetzt aber mal von vorne. Kurz nach 21 Uhr kamen Seeed auf die Bühne, alleine das nimmt ja bei der Menge an Personen schon gleich mal ein paar Minuten ein. Ist schon imposant, wenn da dieses Kollektiv auf der Bühne steht. Und dann wurde die Schleyerhalle von Seeed gerockt, wobei gerockt jetzt nicht rein musikalisch zu sehen ist, sondern eher von der Stimmung her, aber wer Seeed kennt, dem braucht man das denke ich nicht zu sagen. Mit “Aufstehen” begann das Set und dann gab es über eineinhalb Stunden eine gute Mischung aus Burnern á la “Music Monks” und den seeedtypischen relaxten Sounds. Ausgelassene Stimmung, im Bassbeat schwingende gutgelaunte Menschen, kopfnickende Homies (*ähm*), schlecht mitsingende Girls hinter mir (*sorry war so*) – alles das war zu sehen, hören und fühlen. Kurzzeitig hat mich nur der Jens durcheinander gebracht, als er ein Lied von “The Cure” im Sound erkannte und mich fragte welches es denn sei. Die nächsten zehn Minuten war ich damit beschäftigt vor meinem geistigen Auge alle Cure-Platten durchzugehen. Kam zu dem voreiligen Schluß es wäre “Love Cats” gewesen, war es nicht – gleich daheim ging es an die CDs und es war eben “Close To Me”. Böser Fehler, ist ja fast so peinlich, wie nicht alle Ergebnisse von der WM 1990 auswendig zu wissen.

Krönender Abschluß des Konzerts war dann eine megaextendend Version von “Dickes B”. Teilweise gesungen auf “Drop it like it’s hot”, “Candyshop” und Teilen von “Put your lighters on”. Da hat die Schwabenseele (und auch die Hessenseele – jaja) nochmal richtig gekocht. Stimmung auf dem Höhepunkt. Springende 9000. Ja, so müssen Livekonzerte sein – Respekt an die Herren und Damen von Seeed. Und obwohl das Set vorbei war gab es dann noch eine Extrazugabe und Seeed mussten anerkennen, dass die Schwaben, wenn auch in Berlin nicht so beliebt, gar nicht so schlecht sind. Was mir persönlich jetzt nichts neues war :-) .

Rückzug antreten war angesagt und dann lag da noch dieser deutlich erkennbare Geruch von – nein nicht dem – ja Schweiß in der Luft, aber das hatte ich ja gerade oben schon… Was bleibt: Ein schöner Abend, aber zum totalen Glück haben eigentlich nur 30 Grad und Sonnenschein, sowie ein paar leckere Cocktails gefehlt, da bei Seeed einfach immer dieses Sommerfeeling aufkommt. Okay, wäre nur noch ein Super-On-Top-Feature gewesen.

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25. Januar 2006 . Abgelegt in Music non-stop

Endlich mal wieder ein Konzert

Ach ja, schon länger auf keinem Konzert mehr gewesen, aber dafür kommen jetzt gleich zwei richtig geile Teile. Gut ob sie geil werden, wird man noch sehen, aber Seeed und Depeche Mode versprechen doch so einiges. DM hab ich ja schon öfters geniessen dürfen und es war bisher immer seeeehr geil und von Seeed hört man auch nur gutes Feedback über die Konzerte. Und Riesending, beim Seeed Konzert seh ich meinen ehemaligen Mitbewohner Jens wieder, für DM war er ja zu langsam um Karten zu bestellen :-( .

Deswegen, freue ich mich schon auf den 24. Februar mit Seeed und den 9. März mit Depeche Mode. Geil ist übrings auch der Preisunterschied bei DM und Seeed. Die DM Karten kosten locker mal das Doppelte, aber die alten Herren können ja auch nicht mehr so lange – da muss man das Geld frühzeitig zur Seite schieben ;-)

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11. Januar 2006 . Abgelegt in Music non-stop

Immer diese Ohrwürmer

Ja, Ohrwürmer sind so ganz fiesen kleine Dinger, die sich über das Ohr ins Gehirn reinfressen und dort dann richtig lang festsetzen. Wie z.B. gerade bei mir “Madonna – Hung Up”. Das liegt jetzt vermutlich nicht an Madonna, sondern an dem Sample (oder eigentlich fast dem ganzen Lied) von Abba. Das geht einem einfach mal gar nicht aus dem Ohr. Am Anfang fand ich es superschrecklich, wie kann Madonna auch nur ein Lied von Abba samplen. Ein paar Wochen später – okay ist nicht so schlecht. Noch etwas später – sehr oft anhören. Wenigstens hat Madonna keinen deutschen Text drüber gesungen wie bei dem Abba Musical. Das ist doch auch schon was. Mal schauen wie langen der Ohrwurm noch bei mir wurmt. Ich sollte vielleicht mal wieder “Röyksopp – So Easy” hören – das ohrwurmt dann auch sofort…

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