Archiv der Kategorie "Music non-stop"
15. April 2010 . Abgelegt in Music non-stop

Gestern waren die Jungs von Front 242 zu Gast im LKA in Stuttgart. Man hat ja so gewissen Bedenken, wenn die Heroen von früher noch auf Tour gehen. Die letzten Jahre war es auch eher so, dass Front 242 versucht hat den Sound von früher in die Neuzeit zu transferieren, was nicht wirklich sein muss – meiner Meinung nach.
Front 242 kamen als unter dem Motto “Vintage Tour” nach Stuttgart und es war ziemlich Vintage. Das LKA war nicht wirklich ausverkauft, aber wer kennt heute auch noch 242
Großteils wurde altes Material wie “Lovely Day”, “Quite Unusual” etc. gespielt und die Songs wurden im Originalsound gespielt – sehr geil, sehr laut und sehr viel Strobolichter. Und man hatte das Gefühlt, dass die Jungs (okay alten Herren) auch Bock hatten ihr altes Material zu spielen. Ein wirklich rundum geiles Konzert, das mit “Operating Tracks” und dem obligatorischen “Headhunter” – für meinen Geschmack etwas zu kurz – endete…
Just stay in rhythm!
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16. Dezember 2008 . Abgelegt in Music non-stop
Jetzt mal ehrlich, gestern waren wir auf dem Thomas D. Konzert im Theaterhaus in Stuttgart. Das Konzert selbst, also das von Thomas D., war wirklich gut. Sound war gut, Stimmung war sehr gut, musikalisch war es auch weit vorne und Thomas D., so hatte man das Gefühl, wirklich Spaß an der Sache und gut drauf.
Was mir immer mehr (kommt das mit dem Alter?) tierisch auf den Sack geht sin die Vorgruppen, die wirklich kein Schwein braucht. Und ja, in dem Fall waren es Vorgruppen. Die erste Band meinte nach dem ersten oder zweiten Song, wir sind die Vorgruppe der Vorgruppe. Aaaaah. Jetzt könnte man sagen als guter Schwabe bekommt man was für sein Geld, weil man gleich drei Bands sieht. Aber ganz ehrlich, ich habe für Thomas D. bezahlt und auch nur den will ich sehen, irgendwie ist mir meine Zeit zu schade zwei Bands anzuschauen und anzuhören, die mir musikalisch so gar nicht entgegenkommen. Was man in der Zeit alles sinnvoll hätte machen können. Arbeiten, putzen, essen, Fußball schauen, …
Also: eindeutig gegen Vorgruppen und dann noch gleich zwei davon…
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10. Dezember 2007 . Abgelegt in Music non-stop
Am Freitag waren die Fantastischen Vier mal wieder in Stuttgart! Allein schon auf dem Parkplatz vor der Hanns-Martin-Schleyerhalle merkt man, dass sowohl die Fantas, als auch viele Fans älter geworden sind. Waren bei dem Konzert 1993 an gleicher Stelle noch klapprige Golf I usw. zu sehen, so tummeln sich dort mittlerweile Volkswagen Touaregs, Audi A4s, Mercedes SLKs usw. Man wird ja auch nicht jünger. Deswegen steht man ja auch nicht mehr so weit vorne und holt sich beim Hüpfen, dann schon gerne mal eine Zerrung. Kann passieren.
Das Konzert hat, meines Erachtens, eine kleine Anlaufzeit benötigt, was auch daran lag, dass am Anfang die etwas langsameren und poppigeren Liedern der Fantas kamen, bis es dann so allmählich richtig losging und die Lieder zum Tanzen und Springen kamen – und schwupps stieg die Stimmung gleich gewaltig. So kam es mir zumindestens vor. Eine interessante Auswahl an Songs, so war mit “Love Sucks” und einigen anderen Liedern der “Lauschgift” nicht unbedingt zu rechnen. Schön, auch der Ausflug in die “Jetzt geht’s ab” Zeit und auch “Sieh Dich im Spiegel an”, wo man schon in der Halle bemerkt hat, dass das nicht allen jetzt soooo bekannt war.

Feine Sache, der erste Zugabenblock! In der Mitte wurde eine quadratische Tanzfläche heruntergelassen und Thomas D., Smudo und DJ Hausmarke gaben “Troy”, “Einfach sein” und “MfG” mitten in der Halle zum besten, damit auch jeder die Jungs mal von etwas näher sehen konnte. Ein gutes Konzert, auch wenn das am Samstag, mit dem 3:1-Sieg des VfB gegen Wolfsburg im Rücken auch sehr gut gewesen sein muss.
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Am Samstag war das Konzert von “Wir sind Helden” in Esslingen auf der Burg. Sehr schöne Kulisse für ein Konzert, vor allem hat man sich das Konzert auch ein bisschen verdient, bis man oben angekommen ist. Der Samstag, war leider wettertechnisch so der ungünstigeste Tag für das Konzert. Ist halt Pech. So sah es vor dem Konzert aus:

Eben pünktlich zum Konzert, bzw. schon beim Ende der Vorgruppe “Kinderzimmer Productions” hat es dann brav angefangen zu regnen. Grau genug war es ja schon die ganze Zeit. Beim Konzert der Helden war es dann mit ein paar Ausnahmen regnerisch, mal mehr mal weniger. Die Helden haben sich kreuz und quer durch ihre drei Platten “Die Reklamation”, “Von hier an blind” und “Soundso” gespielt. Im Vordergrund standen eher die konzerttauglicheren nicht so ruhigen Lieder, damit die Meute was zum rocken hat und es durch den Regen nicht zu kalt wird
. Das Konzert hat, trotz des Regens, richtig Spaß gemacht, da auf der Bühne einiges und für die Ohren viel geboten wurde. Die vier Helden wurden durch ein Trompeten, Saxophon und Irgendwas-Dreier sehr gut ergänzt und die Pausen zwischen den Zugaben wurden fairerweise wegen dem Regen sehr kurz gehalten – alles zum Wohle des Konzertbesuchers! Sehr fein!

Fazit: Schicke Location, gute Musik, scheiß Wetter
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Wem Trent Reznor nichts sagt, das ist sozusagen die One-Man-Show Nine Inch Nails. Im Musikexpress war ein geiles Zitat von dem Mann, der Industrial macht, aber aussieht wie der liebe Schwiegersohn.
Ich höre kein Radio, also ist es mir scheißegal, ob diese Musik im Radio gespielt wird. Mich interessiert weder die Meinung von MTV noch die der Plattenfirma.
Das ist mal ehrlich. Es passt einfach zu der Musik, die Nine Inch Nails machen. Auch wenn die letzte Platte etwas “softer” war.
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11. November 2006 . Abgelegt in Music non-stop
Gestern gab sich Nick Cave “solo” die Ehre in Stuttgart in der Liederhalle. “Solo” ist natürlich eine Definitionssache, wenn die Hälfte der Bad Seeds dabei ist, dann finde ich das nicht wirklich solo, ich dachte da schon eher an den Mann und das Klavier. Aber egal. Voll gefüllt war der Hegelsaal leider nicht, was eventuell an den nicht wirklich günstigen Konzertkarten (und einer sehr merkwürdigen Preispolitik bzgl. der unterschiedlichen Reihen) lag.

Es wurde dann also nicht ganz so ruhig, wie man sich das im ersten Moment unter “solo” vorstellen konnte, aber trotzdem ein sehr gelungener Abend mit rundum guter Musik. Lieder quer durch die Schaffenszeit von Cave und den Bad Seeds waren da zu hören, wenn auch teilweise einer gewagten Neufassung. Wie bei “Weeping Song” (früher ja mal mit “my dear friend” [O-Ton Cave] Blixa Bargeld vorgetragen), heute führte Cave dann Vater-Sohn-Dialog mit sich selbst. Und eine ebenso schwer zu erkennende Version von Henry Lee, einst mit PJ Harvey gesungen. Aber trotz der Neuinterpretationen ein unterhaltsamer Abend, Nick Cave und seine halben Bad Seeds haben auf der Bühne alles gegeben – allen voran Cave, der immer mit einer ungeheuren Intensität in die Tasten seines Flügels geschlagen hat, wenn es mal lauter wurde. In Stuttgart durfen sie auch lauter Spielen, tags zuvor in Nürnberg gab es wohl viele Beschwerden beim Promoter, weil es zu laut war. Um dem vorzubeugen gab es am Anfang des Konzerts die Frage ob die Lautstärke so okay sei. Was waren das in Nürnberg für Weicheier
Noch zwei Sachen:Der Bart steht Nick Cave gar nicht – nein überhaupt nicht – ab mit dem Ding. Zweitens, das Konzert hätte noch etwas besser sein können, aber die Musik war teilweise leider nicht sonderlich gut abgemischt, das war teilweise schon ein ziemlicher Soundbrei – zumindestens dort wo wir waren. Das wäre meines Erachtens noch besser gegangen.
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